Opening june 24

 

JACQUELINE  DIFFRING  FOUNDATION

- Stiftung für Kunst und Kultur -

 

Pressemitteilung

 

Jacqueline Diffring – Retrospektive – Confluentia

 

Mittelrhein-Museum Koblenz

25. Juni bis 25. September 2016         Vernissage: 24. Juni 19 Uhr

 

 

In der ersten Einzelausstellung in einem deutschen Museum erfährt das Lebenswerk der heute 96jährigen Bildhauerin Jacqueline Diffring eine besondere Würdigung.

70 Skulpturen aus 40 Jahren bauen eine Brücke von der Klassischen Moderne zu einer spannungsreichen Position zeitgenössischer Skulptur.

 

Gleichzeitig bildet diese Ausstellung eine Klammer von der parallel im Arp-Museum Rolandseck eingerichteten Retrospektive von Barbara Hepworth zu der Ausstellung von 20 Studierenden des Instituts für Kunstwissenschaft der Universität Koblenz „ …et continua – Hommage an Jacqueline Diffring“.

Klassische Moderne – Postmoderne – Aktuelle Kunst. 3 Generationen Skulptur bilden ein kunstgeschichtliches Konvolut von traditionellen Techniken der Bildhauerkunst bis zu Arbeiten mit Neuen Medien.

 

Das Werk von Jacqueline Diffring folgt den großen Themen ihres Lebens, es ist durchdrungen von dem Willen zu einer Harmonie von Form und Inhalt, die das ’Gebrochene an der Wirklichkeit’ (Adorno) in sich trägt. Allein das Thema bestimmt die Form, puristisch, ohne Vorstudie, ohne Konzept. Skulptur als Tagebuch von individueller Erfahrung, abstrahiert auf die immer gültigen Fragen und Themen der Menschen.

”Die Skulpturen sind durchkomponierte Architekturen. Zwischen den massiven Wänden spielt sich ein inneres Gespräch ab, während bei Corbusier nach außen kraftvoll mit der Natur, bei Diffring mit der Natur des Menschen, gestritten wird” (Norbert Wartig, 2011).

„Diffrings Skulpturen besitzen eine Immanenz, die nach größerer Transzendenz strebt, nach einem sinnstiftenden universellen Ausdruck, der den Kern der Menschlichkeit berührt.“

(Mark Gisbourne, 2016)

 

In Koblenz geboren, studierte Jacqueline Diffring 1937-1939 Kunst an der legendären Reimann-Schule in Berlin. Sie emigrierte aufgrund nationalsozialistischer Repressalien 1939 nach England, absolvierte 1946 eine Kunstausbildung am Technical College in Cambridge und studierte schließlich 1946 bis 1948 Bildhauerei an der Chelsea School of Art in London bei Soukop und McWilliam – ihr wichtigster Lehrer war Henry Moore. Seit 1960 lebt und arbeitet Diffring in Südfrankreich.

 

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Imhof Verlag mit einem Essay von Mark Gisbourne.

 

Termine für Vorbesichtigungen, Interviews und Fotomaterial auf Anfrage.

Kontakt: Mittelrheinmuseum Koblenz Tel. 0261-1292520

 

 

Joachim Becker, Mobile 0170 9657095 contact@diffringfoundation.com

 

17.06.2016

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